Skip to content
eishockeyticker.com

eishockeyticker.com

Aktuelle Eishockey-Nachrichten

  • WM
  • DEL
  • NHL
  • News

Breaking News

Ex-Nationalspieler Gogulla hilft in der 2. Liga aus

Andreas Eder über toten Bruder: Traum war, zusammenzuspielen

NHL-Ass Draisaitl ausgezeichnet – und von Amateuren besiegt

Eisbären verpflichten Bruder von gestorbenem Tobias Eder

Draisaitl beschenkt Junghaie: «Bisschen was zurückgeben»

NHL-Profi Sturm spielt künftig wieder für die Minnesota Wild

Eisbären verlängern vorzeitig mit Meistertrainer Aubin

Kniffliger WM-Start: Warten auf Stützle und Siegpflicht

Nationalmannschaft wartet weiter auf NHL-Star Stützle

Stars, Modus und Deutschlands Chancen bei der Eishockey-WM

  • Home
  • Eishockey
  • Überraschung Bremerhaven vor empfindlichem Einschnitt
Bremerhavens Trainer Thomas Popiesch kommt vor einem Spiel in die Halle. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sven Hoppe/dpa)
Bremerhavens Trainer Thomas Popiesch kommt vor einem Spiel in die Halle. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sven Hoppe/dpa)

Überraschung Bremerhaven vor empfindlichem Einschnitt

On Dezember 20, 2023

Die Tabelle der Deutschen Eishockey Liga hat sich Alfred Prey schnell auf seinem Handy gespeichert. «Wer weiß, ob ich so etwas in meinem Leben noch mal wieder erleben darf», sagte der Teammanager der Fischtown Pinguins der Deutschen Presse-Agentur.

Der Club aus Bremerhaven trifft am Donnerstag (19.30 Uhr/Magentasport) als Überraschungs-Spitzenreiter auf Meister EHC Red Bull München. Der Verein mit einem der kleinsten Liga-Etats sorgt einmal mehr für Erstaunen in Eishockey-Deutschland. «Unser Budget spiegelt nicht den Tabellenplatz wider», erklärte Prey.

Sportlich läuft es in der Seestadt mit Platz eins nach 28 Spieltagen so gut wie nie. Im Sommer werden aber die Erfolgsgaranten mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr dabei sein. Prey wird sich nach 32 Jahren aus der sportlichen Verantwortung zurückziehen, Trainer Thomas Popiesch plant nach knapp acht Jahren einen Wechsel zum ambitionierten Zweitligisten Krefeld. 

Ein Abgang des Coaches würde den Club empfindlich treffen. Der 58-Jährige führte die Norddeutschen in sieben DEL-Jahren siebenmal in die Playoffs. Sechsmal erreichte Bremerhaven dabei das Viertelfinale. 

Gerüchte um neuen Trainer

Persönliche Gründe sollen bei Popiesch den Ausschlag geben. Frau Andrea kommt aus Krefeld, am Niederrhein hat sich das Ehepaar ein Haus gebaut. Zudem spielte der DDR-Flüchtling, der 1982 nach einem gescheiterten Fluchtversuch vier Jahre im Gefängnis saß, von 1991 bis 1993 beim Krefelder EV, Vorgänger der Krefeld Pinguine. «Ich weiß nicht, was am Ende der Saison ist. Jeder weiß, dass eine Zeit endlich ist, aber alles andere ist Spekulation», sagte der Coach Ende Oktober der «Nordsee-Zeitung». 

Äußern wollen sich Popiesch und der Club zu den hartnäckigen Krefeld-Gerüchten bis Saisonenende nicht. «Auf Wunsch von Thomas haben wir uns einen Maulkorb zu dem Thema erlassen», sagte Prey. Als möglicher Nachfolger wird der frühere Nationalspieler Alexander Sulzer (39) gehandelt. Der frühere NHL-Profi ist Co-Trainer unter Popiesch und zudem im Team von Bundestrainer Harold Kreis.

Personalpolitik sorgt für Debatten

Neben Popiesch ist der 69 Jahre alte Prey der Garant für die sportlichen Erfolge. Er holte zahlreiche unbekannte Profis aus Österreich, Slowenien oder Dänemark, während sich die zahlungskräftigere Konkurrenz in Nordamerika oder den Top-Ligen umsah. Der Pinguins-Coach formte daraus trotz prominenter Abgänge Jahr für Jahr einen Playoff-Kandidaten.

Bei der Konkurrenz war das Vorgehen der Bremerhavener nicht unumstritten. Die von der DEL geforderte Anzahl an deutschen Spielern wurde mit jungen Profis meist mit geringer Eiszeit oder langjährigen DEL-Routiniers mit doppelter Staatsbürgerschaft erreicht.

Heute stehen mit Lukas Kälble, Nicolas Appendino und Torhüter Maximilian Franzreb drei Nationalspieler im Pinguins-Kader. «Es zeigt, dass wir gute Arbeit auch für die Nationalmannschaft leisten», stellte Prey klar.

Sportchef will Happy End zum Abschied

Auch Prey wird nach der Saison die sportliche Verantwortung abgeben und sich um administrative Aufgaben kümmern. Einen Nachfolger gibt es bereits: Der Ex-Nationalspieler und frühere Bremerhaven-Profi Sebastian Furchner (41) wird ab dem 1. Januar 2024 das Management der Pinguins verstärken und im April Prey als Sportchef ersetzen. «Er ist eine Person, die genauso tickt wie ich», sagte Prey.

Zuvor soll es aber noch ein Happy End geben. Als Tabellenführer peilt Bremerhaven den direkten Einzug ins Playoff-Viertelfinale an. Danach ist alles möglich. «Ich habe gewisse Träume», sagte Prey und betonte: «Verraten werde ich sie nicht. Ich denke, jeder kann sich ausmalen, wovon ich rede.»

Von Tobias Brinkmann, dpa
In EishockeyIn Alfred Prey , Bremerhaven , DEL , Eishockey

Beitrags-Navigation

Goalie-Fight in DEL: «Auf der Bucket List»
Phantomtor bei Partie in Straubing: Puck rutscht unter Tor

Neueste Beiträge

  • Ex-Nationalspieler Gogulla hilft in der 2. Liga aus
  • Andreas Eder über toten Bruder: Traum war, zusammenzuspielen
  • NHL-Ass Draisaitl ausgezeichnet – und von Amateuren besiegt
  • Eisbären verpflichten Bruder von gestorbenem Tobias Eder
  • Draisaitl beschenkt Junghaie: «Bisschen was zurückgeben»
  • NHL-Profi Sturm spielt künftig wieder für die Minnesota Wild
  • Eisbären verlängern vorzeitig mit Meistertrainer Aubin
  • Kniffliger WM-Start: Warten auf Stützle und Siegpflicht
  • Nationalmannschaft wartet weiter auf NHL-Star Stützle
  • Stars, Modus und Deutschlands Chancen bei der Eishockey-WM

#hashtag

Adler Mannheim Augsburger Panther Champions League Corona Covid-19 DEB DEL DEL-Eishockey Deutsche Eishockey Liga Deutschland Cup Düsseldorfer EG EHC Red Bull München Eisbären Eisbären Berlin Eishockey Eishockey-Nationalmannschaft Eishockey-Weltmeisterschaft Eishockey-WM ERC Ingolstadt Fischtown Pinguins Franz Reindl Frauen Gernot Tripcke Grizzlys Wolfsburg Harold Kreis IIHF Iserlohn Roosters Krefeld Pinguine Kölner Haie Leon Draisaitl Mannheim Moritz Müller Moritz Seider München Nationalmannschaft NHL Nico Sturm Playoffs Straubing Tigers Tim Stützle Toni Söderholm Weltmeisterschaft Winterspiele in Peking Wintersport WM

Das könnte Sie auch interessieren

On März 4, 2022

Positive Corona-Tests für Eishockeyprofis während DEL-Partie

On Januar 27, 2023

Fix: Kreis wird neuer Eishockey-Bundestrainer

On März 9, 2022

Kölner Haie siegen im Krisenduell

On April 20, 2022

Iserlohn verpflichtet Nationalspieler Tim Bender

On September 14, 2023

Eishockey-Nationalspieler Karachun bis 2025 in Schwenningen

On März 21, 2024

Nach 4 Jahren: Haie trennen sich von Ex-Bundestrainer Krupp

ice hockey ticker
On Januar 18, 2021

Außenminister Maas für Entzug der Eishockey-WM in Belarus

On Februar 14, 2022

«Wir haben verstanden»: DEB-Team fühlt sich bereit

  • Datenschutz
  • Impressum
© 2025 MDSP GmbH