NHL

Sorgen um NHL-Profi Sturm: Vom Puck am Kopf getroffen

Sorgen um NHL-Profi Sturm: Vom Puck am Kopf getroffen

Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm ist bei einem NHL-Spiel seiner Minnesota Wild von einem Puck am Kopf getroffen worden und musste anschließend ins Krankenhaus gebracht werden. «Das ganze Stadion war totenstill, als das passiert ist», sagte Wild-Trainer John Hynes nach dem 4:2-Heimerfolg gegen die Vegas Golden Knights in der nordamerikanischen Profi-Liga. Sturm musste die Partie nach dem Kopftreffer bereits im ersten Drittel vorzeitig verlassen und kehrte nicht zurück.

Angaben zu Sturms Zustand konnte der Wild-Coach zunächst nicht machen. «Bei so einem Schuss ist es Standard, dass er vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht wird», sagte Hynes. Sturm werde voraussichtlich nicht mit der Mannschaft zum Auswärtsspiel bei den Winnipeg Jets an diesem Dienstag reisen.

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Schlimme Erinnerungen an einen ähnlichen Fall

Kurz vor der ersten Drittel-Pause war Sturm nach dem Kopftreffer zu Boden gegangen. Er hatte sich vor dem Vegas-Tor positioniert, um dem Torwart die Sicht zu nehmen. Vom Schuss des Wild-Kapitäns Jared Spurgeon wurde Sturm knapp über dem Ohr getroffen. Der 31-Jährige wurde kurz auf dem Eis behandelt, ehe er sichtlich angeschlagen vom Teamarzt und einem Mitspieler zur Bank geführt wurde.

Die Szene war beinahe identisch mit einer Situation aus einem Vorbereitungsspiel vor wenigen Wochen. Da war Minnesotas Verteidiger Brock Faber von einem Puck an fast genau der gleichen Stelle getroffen worden. Aufgrund einer Schädelfraktur fällt Faber länger aus und musste operiert werden. Faber ist auf dem Weg der Genesung, schaute sich das Spiel gegen Las Vegas sogar im Stadion an.

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