Skip to content
eishockeyticker.com

eishockeyticker.com

Aktuelle Eishockey-Nachrichten

  • WM
  • DEL
  • NHL
  • News

Breaking News

NHL-Profi Sturm spielt künftig wieder für die Minnesota Wild

Eisbären verlängern vorzeitig mit Meistertrainer Aubin

Kniffliger WM-Start: Warten auf Stützle und Siegpflicht

Nationalmannschaft wartet weiter auf NHL-Star Stützle

Stars, Modus und Deutschlands Chancen bei der Eishockey-WM

Sturms NHL-Team verliert zweites Playoff-Duell gegen Toronto

Dank Ruhepol Kreis: Nationalmannschaft als Wohlfühloase

Tor und Vorlage: Draisaitl führt Edmonton zum Sieg in Vegas

Auftaktniederlage für Sturms Panthers in NHL-Playoffs

Hoffen auf Stützle: DEB-Team noch mit viel Arbeit vor WM

  • Home
  • Eishockey
  • Eishockey-Tristesse am Rhein: DEG und Haie am Boden
Die in finanziellen Nöten steckende DEG muss ihren Keeper trotz langfristigen Vertrags wohl abgeben. (Urheber/Quelle/Verbreiter: David Inderlied/dpa)
Die in finanziellen Nöten steckende DEG muss ihren Keeper trotz langfristigen Vertrags wohl abgeben. (Urheber/Quelle/Verbreiter: David Inderlied/dpa)

Eishockey-Tristesse am Rhein: DEG und Haie am Boden

On März 29, 2024

Tristesse bei den Großclubs, Titel-Hoffnungen bei den Überraschungsteams: Während Bremerhaven, Schwenningen und Straubing in den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga um die Meisterschaft spielen, ist das Gejammer bei den Altmeistern groß. Die Adler Mannheim stehen trotz üppiger SAP-Finanzierung zum ersten Mal seit sieben Jahren nicht im Halbfinale. Noch düsterer ist die Stimmung allerdings bei den rheinischen Rivalen Kölner Haie und der Düsseldorfer EG, die es beide nicht einmal ins Playoff-Viertelfinale schafften.

Die Gesellschafter der DEG sahen sich kurz vor Ostern sogar zu einem besorgniserregenden Hilferuf genötigt. «Fakt ist, dass zu wenig Geld da ist», sagte Sportchef Niki Mondt der Deutschen Presse-Agentur, obwohl der achtmalige Meister gerade erst einen Zuschauerrekord aufgestellt hat. Knapp 9000 Zuschauer kamen im Schnitt zu den 26 Heimspielen – die dadurch erzielten Mehreinnahmen wurden indes von Kostensteigerungen in mehreren Bereichen aufgefressen.

Während an anderen DEL-Standorten im Zuschuss-Business Eishockey spendable Mäzene oder Großfirmen im Hintergrund – etwa in München (Red Bull), Mannheim (SAP) oder Berlin (Anschütz-Gruppe) – die Defizite ausgleichen, bleibt den Gesellschaftern in Düsseldorf kaum etwas anderes übrig, als den Rotstift beim Spielerkader anzusetzen. Zum Leidwesen von Mondt, dessen Personalplanungen für die kommende Spielzeit komplett auf Eis liegen. «Ich bin stinksauer», sagte der Manager.

Vor einem halben Jahr hatte die DEG stolz die Verlängerung mit dem europaweit begehrten Torhüter Henrik Haukeland um gleich sechs Jahre verkündet und dabei die «strategische Weitsicht und das finanzielle Engagement der Gesellschafter Daniel Völkel, Stephan Hoberg und Harald Wirtz» gerühmt. «Es ist ganz klar, dass wir in den kommenden Jahren um den Titel spielen werden», sagte der norwegische DEL-Torhüter des Jahres 2023 damals. Die Realität sieht wenige Monate später ganz anders aus.

Das Budget für den halbfertigen Kader für die kommende Spielzeit ist nach der Kürzung bereits ausgereizt. Um weiteren finanziellen Spielraum zu bekommen, dürfte den Düsseldorfern nichts anderes übrig bleiben, als Haukeland von einer Auflösung des sehr lukrativen Vertrags zu überzeugen. Denn sollte die DEG absteigen – und angesichts der aktuellen finanziellen Ausstattung ist alles andere als Abstiegskampf unrealistisch – wäre der XXL-Kontrakt ohnehin hinfällig.

Bleibt die Frage, weshalb die Ausgaben der Düsseldorfer so immens sind, denn die Einnahmen sind wohl nicht das Problem. Dem Vernehmen nach kam zuletzt viel zusammen. So fuhr die Stadt Düsseldorf ihre Unterstützung ganz stark zurück – darunter leidet etwa auch Fußball-Zweitligist Fortuna sehr. Üblich ist es in der DEL zudem, dass Spieler eine Wohnung gestellt bekommen. 26 Wohnungen in Düsseldorf sind allerdings im Unterhalt um ein Vielfaches teurer als etwa in Schwenningen oder Bremerhaven.

Besonders hart trafen den Club zudem die explodierenden Kostensteigerungen für Dienstleister rund um Multifunktionsarena in Düsseldorf. Dieses Problem haben Standorte mit vergleichbaren Arenen wie Mannheim oder Berlin zwar auch, aber eben potente Geldgeber im Hintergrund.

«Ich kann nur hoffen, dass die Gesellschafter ihre Entscheidung noch einmal überdenken und sich am Etat noch etwas positiv verändert», sagte Mondt. Ansonsten dürfte die kommende Spielzeit noch schwerer werden als die abgelaufene, in der die bis dahin ambitionierte DEG die Playoffs verpasste.

Beim rheinischen Rivalen in Köln ist das Geld dank des Gönners Frank Gotthardt, der die umstrittene Internetplattform Nius betreibt, kein Problem. Doch auch bei den Haien passt der Zuspruch der Massen kaum zu den sportlichen Leistungen. Knapp 17 000 Zuschauer pilgerten im Schnitt zu den Heimspielen der Kölner – so viele wie an keinem anderen Eishockey-Standort in Europa.

Doch der Großteil der Fans wütete schon während der Saison gegen die Club-Ikone und zweimaligen Stanley-Cup-Sieger Uwe Krupp auf der Trainerbank. Der wollte mit seinem Wunschkader um die Meisterschaft spielen, scheiterte aber schon in der Playoff-Qualifikation, weil nicht alle Leistungsträger mitzogen. «Wir haben uns das auch ganz anders vorgestellt», sagte Haie-Geschäftsführer Philipp Walter und trennte sich vorzeitig von Krupp. Auch in Köln gibt es nun mal wieder einen Neu-Anfang.

Von Carsten Lappe, dpa
In EishockeyIn Adler Mannheim , DEL , Kölner Haie

Beitrags-Navigation

Schwenningen erzwingt Entscheidungsspiel im Viertelfinale
Berlin wartet: Straubing erreicht DEL-Halbfinale

Neueste Beiträge

  • NHL-Profi Sturm spielt künftig wieder für die Minnesota Wild
  • Eisbären verlängern vorzeitig mit Meistertrainer Aubin
  • Kniffliger WM-Start: Warten auf Stützle und Siegpflicht
  • Nationalmannschaft wartet weiter auf NHL-Star Stützle
  • Stars, Modus und Deutschlands Chancen bei der Eishockey-WM
  • Sturms NHL-Team verliert zweites Playoff-Duell gegen Toronto
  • Dank Ruhepol Kreis: Nationalmannschaft als Wohlfühloase
  • Tor und Vorlage: Draisaitl führt Edmonton zum Sieg in Vegas
  • Auftaktniederlage für Sturms Panthers in NHL-Playoffs
  • Hoffen auf Stützle: DEB-Team noch mit viel Arbeit vor WM

#hashtag

Adler Mannheim Augsburger Panther Champions League Corona Covid-19 DEB DEL DEL-Eishockey Deutsche Eishockey Liga Deutschland Cup Düsseldorfer EG EHC Red Bull München Eisbären Eisbären Berlin Eishockey Eishockey-Nationalmannschaft Eishockey-Weltmeisterschaft Eishockey-WM ERC Ingolstadt Fischtown Pinguins Franz Reindl Frauen Gernot Tripcke Grizzlys Wolfsburg Harold Kreis IIHF Iserlohn Roosters Krefeld Pinguine Kölner Haie Leon Draisaitl Mannheim Moritz Müller Moritz Seider München Nationalmannschaft NHL Nico Sturm Nürnberg Ice Tigers Playoffs Straubing Tigers Toni Söderholm Weltmeisterschaft Winterspiele in Peking Wintersport WM

Das könnte Sie auch interessieren

ice hockey ticker
On März 13, 2021März 15, 2021

Spiel gedrecht: Adler Mannheim siegen in Ingolstadt

On Oktober 10, 2021

Erster Saison-Heimsieg für Berlin – Vizemeister verliert

On August 15, 2023

Ähnlicher WM-Spielplan 2024 für DEB-Team

On April 30, 2021

Sezemsky wechselt von Augsburg nach Iserlohn

On September 22, 2021

3:2 gegen Krefeld: Favorit Mannheim verhindert Blamage

On April 19, 2021

Iserlohn und Straubing Playoff-Teilnehmer – DEG-Debakel

On Mai 3, 2021

Fünf Mannheimer Profis verstärken Eishockey-Nationalteam

On Mai 6, 2024

WM-Hoffnung Peterka vor Sprung in die Weltklasse

  • Datenschutz
  • Impressum
© 2025 MDSP GmbH