Skip to content
eishockeyticker.com

eishockeyticker.com

Aktuelle Eishockey-Nachrichten

  • WM
  • DEL
  • NHL
  • News

Breaking News

Norovirus-Fall: Schweizer Eishockey-Team nicht bei Eröffnung

Olympia-Eis in Mailand sorgt für Lacher beim deutschen Team

Fahnenträger Draisaitl: Demütig, aber «unfassbar stolz»

Mit Erfolg zu Olympia: Stützle schießt Senators zum Sieg

Italien siegt in noch nicht fertiggestellter Eishockey-Halle

Dämpfer zum Start: Eishockey-Frauen verlieren gegen Schweden

Nach Norovirus-Ausbruch: Finnlands Eishockeyspiel verschoben

Fahnenträger Draisaitl: Aufmerksamkeit auch in Deutschland?

Siegreiche Olympia-Generalprobe für Eishockey-Nationalteam

Norovirus-Ausbruch bei Finnlands Eishockeyspielerinnen

  • Home
  • News
  • «Natürlich ein Tiefpunkt jetzt» – Eishockey-Team enttäuscht
Das deutsche Eishockey-Team musste gegen die Slowakei eine 0:4-Niederlage hinnehmen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Peter Kneffel/dpa)
Das deutsche Eishockey-Team musste gegen die Slowakei eine 0:4-Niederlage hinnehmen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Peter Kneffel/dpa)

«Natürlich ein Tiefpunkt jetzt» – Eishockey-Team enttäuscht

On Februar 15, 2022

Toni Söderholm verfolgte die schlechteste Leistung des Eishockey-Nationalteams in seiner Amtszeit mit versteinerter Miene.

Das enttäuschend frühe Olympia-Aus für die in Peking mit Gold-Hoffnungen angetretenen Silbergewinner von 2018 war auch eine persönliche Niederlage für den Bundestrainer zum möglichen Ende seiner bislang so erfolgreichen Ära. «Klar ist das eine Enttäuschung», bekannte der niedergeschlagene Finne nach dem üblen 0:4 (0:1, 0:2, 0:1) gegen die Slowakei, wodurch der WM-Vierte von 2021 das Minimalziel Viertelfinale verpasste. «Das ist natürlich ein Tiefpunkt für uns jetzt», sagte Angreifer Patrick Hager – einer von immerhin noch zehn Olympia-Zweiten von Pyeongchang.

Söderholm lässt eigene Zukunft offen

Insbesondere auch Söderholm war sprachlos – vor allem zu seiner Zukunft. «Ich weiß es nicht», sagte der 43-Jährige zu Fragen, wie es nun mit ihm weitergehe. Der Vertrag mit dem international begehrten Finnen läuft nach der WM im Mai in Helsinki aus. Ob er noch einmal beim Deutschen Eishockey-Bund verlängert oder lieber für mehr Geld zu einem europäischen Spitzenclub wechselt, ist offen. Söderholm hatte angekündigt, nach Olympia entscheiden zu wollen. Fragen danach kamen zumindest bei ihm und DEB-Sportdirektor Christian Künast aber nicht gut an. «Falsche Frage zum falschen Zeitpunkt», bellte Künast.

Dass die Frage im Team zumindest aber schon ein Thema ist, offenbarte Kapitän Moritz Müller. «Es ist klar, dass wir uns alle wünschen, dass Toni weitermacht», sagte der 35 Jahre alte Abwehr-Routinier.

Söderholm hatte nach seinem Amtsantritt Ende 2018 die Arbeit seines Vorgängers Marco Sturm nahtlos fortgesetzt. Nach der sensationellen Silbermedaille von Pyeongchang führte Söderholm das deutsche Team ins WM-Halbfinale im vergangenen Jahr und gewöhnte den Weltranglisten-Fünften an höhere Ansprüche und Ziele. Offen hatten Spieler und Trainer vor dem Turnier, an dem wie schon vor vier Jahren keine NHL-Spieler teilnehmen, über Gold-Ambitionen gesprochen.

Müller: «Ziele nicht erreicht»

«Es ist nicht falsch, Träume zu haben und sich Ziele zu setzen. Es ist auch klar, dass man daran auch gemessen wird», sagte Müller nach dem ersten echten Rückschlag in der Söderholm-Ära. «Wir müssen ehrlich zu uns sein, dass wir unsere Ziele nicht erreicht haben.»

Söderholm hatte insgeheim gehofft, ein erneut starkes Olympia-Turnier auch für die eigene Karriere nutzen zu können. Wie Sturm, der Ende 2018 nach dem vorherigen Silber-Coup in Südkorea den Sprung in die nordamerikanische Profiliga NHL schaffte und dort als Assistenzcoach für die Los Angeles Kings arbeitet, will auch Söderholm in die beste Liga der Welt. Statt des erhofften Karriereschubs war das olympische Turnier in Peking ein herber Dämpfer. «Der Frust darüber, wie wir uns präsentiert haben, den muss man erstmal sacken lassen», gestand Hager, und Sportdirektor Künast meinte: «Es war einfach nicht unser Turnier, das kann man ja nicht schönreden.»

Frühes Olympia-Aus ein herber Rückschlag

Ausgerechnet im ersten K.o.-Spiel gegen die Slowaken, gegen die es seit 2013 bei großen Turnieren keine Niederlage mehr gegeben hatte, war das deutsche Team von Beginn an klar unterlegen. Die Tore durch Libor Hudacek (12. Minute), Peter Cehlarik (28.), Michal Kristof (29.) und Marek Hrivik (58.) fielen zu leicht. Deutschland konnte sich bei Torhüter Mathias Niederberger für dessen beste Turnierleistung bedanken, dass die verdiente Niederlage nicht noch höher ausfiel. Wie schon im gesamten Turnier brachte das deutsche Team zudem viel zu wenige Schüsse aufs Tor.

Söderholm muss sich im Nachhinein auch Kritik bei der Zusammenstellung des Kaders gefallen lassen. Der Bundestrainer vertraute auf viele routinierte Kräfte – vielleicht zu viele. Auf der in Nordamerika genutzten kleineren Eisfläche, auf der auch in Peking gespielt wird, wirkten etliche Spieler überfordert. «Wir waren auf der kleinen Eisfläche nicht gut genug», gestand der Bundestrainer.

«Als Führungsspieler habe ich auch den Anspruch, besser zu spielen», sagte Verteidiger Korbinian Holzer. Der langjährige NHL-Spieler fiel mehr durch unflätige Schimpftiraden gegen Gegenspieler auf. So auch am Dienstag gegen die Slowaken, nachdem sich David Wolf frustriert einen Faustschlag gegen den Kopf des Slowaken Libor Hudacek geleistet und zurecht eine Matchstrafe kassiert hatte.

«Vielleicht war die eigene Erwartungshaltung einfach zu hoch», sagte Sportdirektor Künast. Dem widersprachen die Spieler indes. «Die Ansprüche zu haben, ist schon gerechtfertigt. Wir haben das Potenzial», sagte Holzer. Der ebenfalls enttäuschende Marcel Noebels meinte: «Wir setzen uns Ziele, und das Ziel war sicher nicht, so früh rauszufliegen. Ich hoffe, dass wir bei der WM wieder angreifen.»

Von Carsten Lappe, dpa
In NewsIn 2022 , Peking , Winterspiele in Peking , Wintersport

Beitragsnavigation

Sturm kann sich Rückkehr als Nationaltrainer vorstellen
Olympia-Aus: Söderholm will sich nicht zu Zukunft äußern

Neueste Beiträge

  • Norovirus-Fall: Schweizer Eishockey-Team nicht bei Eröffnung
  • Olympia-Eis in Mailand sorgt für Lacher beim deutschen Team
  • Fahnenträger Draisaitl: Demütig, aber «unfassbar stolz»
  • Mit Erfolg zu Olympia: Stützle schießt Senators zum Sieg
  • Italien siegt in noch nicht fertiggestellter Eishockey-Halle
  • Dämpfer zum Start: Eishockey-Frauen verlieren gegen Schweden
  • Nach Norovirus-Ausbruch: Finnlands Eishockeyspiel verschoben
  • Fahnenträger Draisaitl: Aufmerksamkeit auch in Deutschland?
  • Siegreiche Olympia-Generalprobe für Eishockey-Nationalteam
  • Norovirus-Ausbruch bei Finnlands Eishockeyspielerinnen

#hashtag

Adler Mannheim Augsburger Panther Champions League Corona Covid-19 DEB DEL Deutsche Eishockey Liga Deutschland Deutschland Cup Düsseldorfer EG EHC Red Bull München Eisbären Eisbären Berlin Eishockey Eishockey-Nationalmannschaft Eishockey-Weltmeisterschaft Eishockey-WM ERC Ingolstadt Fischtown Pinguins Frauen Grizzlys Wolfsburg Harold Kreis IIHF Iserlohn Roosters Kanada Krefeld Pinguine Kölner Haie Leon Draisaitl Mannheim Moritz Müller Moritz Seider München Nationalmannschaft NHL Nico Sturm Nürnberg Ice Tigers Olympia Playoffs Straubing Tigers Toni Söderholm USA Winterspiele in Peking Wintersport WM

Das könnte Sie auch interessieren

On Juli 9, 2025

Draisaitl beschenkt Junghaie: «Bisschen was zurückgeben»

On Mai 23, 2024

Deutsches Pech gegen die Schweiz: Aus im Viertelfinale

On September 4, 2025September 4, 2025

Kölner Haie holen noch einen Stürmer vor dem DEL-Start

On Februar 6, 2026Februar 6, 2026

Italien siegt in noch nicht fertiggestellter Eishockey-Halle

On Februar 6, 2026

Fahnenträger Draisaitl: Demütig, aber «unfassbar stolz»

On März 15, 2025

Kaderumbruch in Iserlohn nach Klassenverbleib

On Januar 31, 2026

Eishockey-Frauen verlieren Olympia-Generalprobe knapp

On April 20, 2025

Heimsieg gegen Berlin: Kölner Haie gleichen Finalserie aus

  • Datenschutz
  • Impressum
© 2026 MDSP GmbH