Skip to content
eishockeyticker.com

eishockeyticker.com

Aktuelle Eishockey-Nachrichten

  • WM
  • DEL
  • NHL
  • News

Breaking News

DEB-Frauen im Olympia-Viertelfinale am Samstag gegen Kanada

Kluge glänzt – Eishockey-Frauen hoffen auf Olympia-Coup

Eishockey-Frauen rätseln: Termin für Viertelfinale offen

Draisaitl und Co. bei «Turnier der Superlative» gefordert

Eishockey-Frauen mit Sieg gegen Italien im Viertelfinale

Eishockey-Angreifer Sturm verwundert über Eis in Mailand

Seiders spezieller Olympia-Moment: Treffen mit Schulfreund

2:1 gegen Frankreich: DEB-Frauen kurz vor Viertelfinaleinzug

Leon Draisaitl deutscher Olympia-Kapitän

Die NHL bestimmt: Superstars starten mit Jetlag bei Olympia

  • Home
  • Eishockey
  • Deutsche Eishockey-Zukunft mal wieder ungewiss
Das DEB-Team reist am Donnertstag aus Peking ab. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Peter Kneffel/dpa)
Das DEB-Team reist am Donnertstag aus Peking ab. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Peter Kneffel/dpa)

Deutsche Eishockey-Zukunft mal wieder ungewiss

On Februar 16, 2022

Beim Ausräumen der Olympia-Kabine am Mittwoch hatte Toni Söderholm noch einmal Zeit zu überlegen, ob er wirklich mit der herben Enttäuschung von Peking nach der WM im Mai als Bundestrainer abtreten will.

Danach läuft der Vertrag des Finnen aus. Ob er verlängert und wie es danach weitergeht, ist so unklar wie vieles im deutschen Eishockey nach dem sportlichen Debakel in China.

Reindl: «Rückschlag, aber kein Rückschritt»

«Das war ein Rückschlag, aber kein Rückschritt», sagte DEB-Präsident Franz Reindl der Deutschen Presse-Agentur zum kümmerlichen Auftreten des deutschen Teams. Zweifel an dieser Sichtweise sind angebracht.

Seit Söderholm Ende 2018 Nachfolger von Pyeongchang-Silberschmied Marco Sturm geworden war, ging es weiter kontinuierlich nach vorn. Spielerisch legte das Nationalteam zu, das Selbstvertrauen wuchs und 2021 verpasste die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes bei der WM nur knapp das Endspiel. Angesichts des Fehlens der weltbesten Spieler aus der NHL sollte die Entwicklung in Peking gekrönt werden. «Wir waren nicht gut genug», sagte Söderholm nach dem herben 0:4 am Dienstag gegen die Slowakei – gleichbedeutend mit dem nach den eigenen Ansprüchen viel zu frühen Aus noch vor dem Viertelfinale.

Statt der als Ziel ausgegebenen Gold-Medaille sieht die Realität schmerzhaft anders aus: Von zwölf Teilnehmern belegt Deutschland am Ende Rang zehn. Der mit Stolz erkämpfte Weltranglisten-Rang fünf ist nicht zu halten und hinter der direkten Olympia-Qualifikation für 2026 steht dadurch wieder ein dickes Fragezeichen. «Der Frust darüber, wie wir uns präsentiert haben, den muss man erstmal sacken lassen», gestand Stürmer Patrick Hager – ein «Tiefpunkt» sei dies.

Durchschnittsalter des Teams in Peking 29 Jahre

Der ehrgeizige Söderholm dürfte alles daran setzen, den Eindruck bei der WM im Mai in seiner Heimat Finnland wieder zur korrigieren. Doch mit welchem Personal? «Das ist ja oft so, dass der Olympiazyklus immer Generationen beendet und neue Generationen reinspielt», sagte Hager (33), der 2018 noch Mitglied des Silberteams gewesen war. «Bei den letzten Winterspielen haben wir auch Jungs gehabt, die kurz danach zurückgetreten sind.» So dürfte es auch diesmal sein, schließlich war das Durchschnittsalter des Teams in Peking mit 29 Jahren recht hoch.

Die WM könnte Söderholms Abschiedsvorstellung werden. Der 43-Jährige betonte, sehr gerne Bundestrainer zu sein. Allerdings kann der unter anderem von den Adler Mannheim umworbene Finne bei einem Spitzenclub deutlich mehr Geld verdienen. Zudem könnten ihn die verheerenden Auftritte seiner Spieler in Peking ins Grübeln bringen. «Wir haben große Schritte gemacht, den Abstand zu den Top-Nationen zu verringern. Aber es muss trotzdem alles passen, um ernsthaft um eine Medaille spielen zu können», sagte der frühere Bundestrainer Uwe Krupp der dpa. Das wahre Leistungsvermögen dürfte irgendwo zwischen Olympia-Silber 2018 und dem Debakel von 2022 liegen.

Wer folgt auf DEB-Präsident Reindl?

In den kommenden Wochen stehen nun wegweisende Entscheidungen an, die über die Nachhaltigkeit des Aufschwungs der vergangenen Jahre richten – oder eben vieles wieder zunichte machen können. «Für mich ist die erfolgreiche Entwicklung des Deutschen Eishockeys direkt mit der Person Franz Reindl verbunden», gab Krupp nicht ohne Grund zu bedenken. «Es wird schwer sein jemanden zu finden, der in den letzten 30 Jahren mehr für das Deutsche Eishockey getan hat.»

Nur wird der 67 Jahre alte Reindl als DEB-Präsident bald Geschichte sein. Bei der Mitgliederversammlung Anfang Mai noch vor der WM dürfte Reindl nicht mehr antreten. Ein Nachfolge-Kandidat im von internen Querelen gebeutelten Verband ist nicht in Sicht. Ob und wie es mit den von Reindl und dem früheren Sportdirektor Stefan Schaidnagel umgesetzten sportlichen Reformen weiter geht? Offen.

Der aktuelle Sportdirektor Christian Künast vermittelte nach dem Olympia-Aus nicht gerade, eine Zukunftsstrategie zu haben. «Falsche Frage zum falschen Zeitpunkt», sagte Künast auf die Frage, ob die Winterspiele Auswirkungen auf die Bundestrainer-Entscheidung hätten. Dass Frage und Zeitpunkt hinsichtlich Reindl und Söderholm keineswegs so falsch waren, offenbarte DEB-Kapitän Moritz Müller. «Diese Personalentscheidungen sollten auf jeden Fall zeitnah geklärt werden», sagte Müller der dpa.

Von Carsten Lappe, dpa
In EishockeyIn Winterspiele in Peking , Wintersport

Beitragsnavigation

Schweiz besiegt Tschechien – Dänemark im Viertelfinale
Krupp hinterfragt hohe Eishockey-Erwartungshaltung

Neueste Beiträge

  • DEB-Frauen im Olympia-Viertelfinale am Samstag gegen Kanada
  • Kluge glänzt – Eishockey-Frauen hoffen auf Olympia-Coup
  • Eishockey-Frauen rätseln: Termin für Viertelfinale offen
  • Draisaitl und Co. bei «Turnier der Superlative» gefordert
  • Eishockey-Frauen mit Sieg gegen Italien im Viertelfinale
  • Eishockey-Angreifer Sturm verwundert über Eis in Mailand
  • Seiders spezieller Olympia-Moment: Treffen mit Schulfreund
  • 2:1 gegen Frankreich: DEB-Frauen kurz vor Viertelfinaleinzug
  • Leon Draisaitl deutscher Olympia-Kapitän
  • Die NHL bestimmt: Superstars starten mit Jetlag bei Olympia

#hashtag

Adler Mannheim Augsburger Panther Corona Covid-19 DEB DEL Deutsche Eishockey Liga Deutschland Deutschland Cup Düsseldorfer EG EHC Red Bull München Eisbären Eisbären Berlin Eishockey Eishockey-Nationalmannschaft Eishockey-Weltmeisterschaft Eishockey-WM ERC Ingolstadt Fischtown Pinguins Frauen Grizzlys Wolfsburg Harold Kreis IIHF International Iserlohn Roosters Italien Kanada Krefeld Pinguine Kölner Haie Leon Draisaitl Mannheim Moritz Müller Moritz Seider München Nationalmannschaft NHL Nico Sturm Olympia Playoffs Straubing Tigers Toni Söderholm USA Winterspiele in Peking Wintersport WM

Das könnte Sie auch interessieren

On April 24, 2023

DEB-Team wohl weiter mit Stanley-Cup-Sieger Sturm

On Dezember 5, 2022

Haie-Profi Ferraro aus dem Krankenhaus entlassen

On Mai 3, 2022

Eisbären sichern sich Titelchance – München braucht Comeback

On Dezember 12, 2022

Eisbären-Kapitän Hördler für 1000 DEL-Spiele geehrt

On Juli 2, 2021

Alle 15 Clubs der DEL bekommen Lizenz erteilt

On April 25, 2021

Eishockey-Nationalteam verliert ersten WM-Test

On August 31, 2023

Olympia-Zweiter Mauer beendet Eishockey-Karriere

On September 17, 2023

Gelungener Start für Eisbären – DEG-Ausrufezeichen

  • Datenschutz
  • Impressum
© 2026 MDSP GmbH